Fortbildungstagung „Digitalisierung der Sozialen Arbeit“

Die Fortbildungstagung möchte zur Diskussion über die Rahmenbedingungen einer digitalen Jugendarbeit anregen und
bietet in kleinen Arbeitsgruppen die Möglichkeit, das Thema zu vertiefen. Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit.

Nach Big Data Analytics und Smart Data kommt nun also auch noch Smart Youth Work. Bereits häufiger wurde Computern die Potenz zugesprochen, alles besser, genauer und intelligenter zu erledigen. Rückblickend kam es dann doch immer anders als vorhergesagt. Was ist also zu erwarten, wenn jetzt Smart Youth Work als ein Kernthema der Jugendpolitik gesetzt wird? Diese Idee begleitet verschiedene Felder der Jugendhilfe bereits seit vielen Jahren. Einschlägige Erfahrungen sprechen dafür, dass jugendaffine digitale Dienste tatsächlich niederschwellige Möglichkeiten der Ansprache und Kontaktaufnahme bieten. Für alle Felder der Sozialen Arbeit erwachsen daraus Chancen, aber auch Herausforderungen. Die Jugendarbeit muss die digitale Lebenswelt von Jugendlichen ernst nehmen und in ihre Angebote einbauen, um für Jugendliche auch in der Zukunft attraktiv zu sein.

Die Fortbildungstagung möchte zur Diskussion über die Rahmenbedingungen einer digitalen Jugendarbeit anregen und
bietet in kleinen Arbeitsgruppen die Möglichkeit, das Thema zu vertiefen. Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit.

Programm

09:00
Ankommen, Kaffee, Brezen

09:30 – 09:45
Begrüßung durchBertram Höfer
(Vorsitzender des Bezirksjugendrings Mittelfranken)
und Jutta Küppers (Abteilungsleitung Jugendarbeit Fürth)

09:45 – 10:45
Digitalisierung der Sozialen Arbeit
Dr. Niels Brüggen (Leiter der Abteilung Forschung des JFF – Institut
für Medienpädagogik)

10:45 – 11:45
Von der Telefonseelsorge zur Onlineberatung
Prof. Dr. Richard Reindl (Leiter der Studienwerkstatt Onlineberatung,
Akad. Leitung des Instituts für E-Beratung)

11:45 – 12:45
Mittagessen

12:45 – 14:15
Panel-Phase I (Panel 1-4)

14:30 – 16:00
Panel-Phase II (Panel 1-4)

16.00 – 16.45
Abschlussrunde

Panels

Panel 1
Social Media als Teil der Kommunikationsstrategie

Soziale Medien sind mittlerweile fester Bestandteil der täglichen Kommunikation. Doch wie funktioniert die Kommunikation über Social Media? Welche Plattform ist für welche Zielgruppe geeignet? Und wie erreiche ich diese? Neben diesen Fragen werden auch Tipps und Tricks verraten, wie man die sozialen Medien wirkungsvoll für die Kommunikation mit der entsprechenden Zielgruppe nutzen kann.
Stefanie Dietz, Dipl.-Germanistin / Journalistin

Panel 2
Digitale Jugendbeteiligung

Jugendliche sollen mehr an gesellschaftlichen Prozessen beteiligt werden. Damit das gelingt, bedarf es auch des Einsatzes digitaler Medien. Anhand verschiedener „Best
Practice“-Methoden gibt das Panel einen Überblick darüber, wie der Prozess der Jugendbeteiligung digital unterstützt werden kann.
Florian Seidel, Medienpädagoge

Panel 3
Urheberrecht und kreatives Schaffen im Netz

Das Netz bietet die Möglichkeit, Texte, Filme oder Grafiken zu veröffentlichen. Hierbei stellt sich häufig die Frage, was erlaubt ist und was man beachten muss. Etwa, wenn man Fotos oder Videos selbst anfertigt und ins Netz stellen will. Das Panel zeigt die urheberrechtlichen Rahmenbedingungen von Veröffentlichungen im Netz auf und bietet Raum für Nachfragen zu diesem Thema.
Henry Steinhau, Redakteur bei iRights.info

Panel 4
Tools für die Soziale Arbeit

Im beruflichen Alltag gibt es viel zu organisieren und mit Kollegen zu kommunizieren. Es müssen immer wieder gemeinschaftlich Konzepte entwickelt werden. Auch in der Arbeit
mit Jugendlichen gilt es Absprachen zu treffen, Abstimmungsprozesse zu gestalte oder gemeinschaftlich Entscheidungen zu treffen. Im Panel werden digitale Werkzeuge vorgestellt, die diese Prozesse unterstützen können. Auch das Ausprobieren kommt nicht zu kurz.
Sonja Breitwieser, Medienpädagogin

Eine Veranstaltung der Medienfachberatung für den Bezirk Mittelfranken in Zusammenarbeit mit dem Jugendmedienzentrum Connect.