Rückblick: Medienpädagogische Fachtagung 2017

Was ist "Big Data"? Wie beeinflusst es die Gesellschaft und damit das Leben von Kindern und Jugendlichen und wie gehen wir als Medienpädagogen/innen und Mitarbeiter/innen der Jugendarbeit mit den Herausforderungen im Hinblick auf Datensicherheit und Privatsphäre um?

Am 11.07.2017 veranstaltete die Medienfachberatung Niederbayern ihre medienpädagogische Fachtagung zum Thema „Big Data“.

Die Tagung fand im Tagungshaus St. Pirmin in Niederalteich statt.

Ob durch Online-Shopping, den Griff zur Bonuskarte, die Nutzung von Wearables oder die Eingabe ins Navigatiosgerät – wir alle speisen die ungeheuere Flut an Daten im Internet. Experten haben einen Begriff für diese riesigen Informationsmengen geprägt: „Big Data“. Im Rahmen der Tagung wurden die Chancen, aber auch die Schattenseiten von „Big Data“ beleuchtet sowie verschiedene Ansätze vorgestellt, das Thema mit Kindern und Jugendlichen aufzugreifen und zu diskutieren.

Referenten/innen

Niels Brüggen | Leiter der Abteilung Forschung des JFF. Er erklärte, warum sich gerade die Jugendarbeit mit dem Thema „Big Data“ auseinandersetzen sollte und welche zukünftigen Herausforderungen auf die Jugendsozialarbeit in diesem Zusammenhang noch auf uns zukommen.

Sonja Di Vetta | Sozialpädagogin „SiN – Studio im Netz“  e. V., stellte verschiedene Projekte und Apps zum Thema „Big Data“ vor, die als praktische Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gut geeignet sind.

Katharina Gmeinwieser | Medienfachberaterin in den Bezirken Oberbayern und Schwaben, stellte das Spiel „Big Up 4 Big Data“ vor. Es bietet die Möglichkeit, sich mit der Bedeutung von „Big Data“ praktisch auseinanderzusetzen.

Lisa Krammel und Lars Tebelmann | Mitglieder des Vereins digitalcourage, befassten sich in ihrem Workshop mit der  „Privatssphäre im Internet“ und gaben dazu Anleitungen, wie man sich im Internet sicherer bewegt.