Wie dreht man einen Clip?

Anhand von Beispielclips werden hier die unterschiedlichen Einstellungsgrößen und Perspektiven vorgestellt, die beim Clipdreh hilfreich sein können. Die Clips können in der Filmarbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, um filmästhetische Mittel vorzustellen.

Smartphones und Tablets machen es heute möglich, überall und zu jeder Zeit Film zu machen. Doch nicht jede Aufnahme ist gleich ein Film.

Die mobile clip festival – Clips stellen unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie Kinder und Jugendliche ihre Kameras einsetzen können, um spannende Bilder aufzunehmen, die später zu einem Film zusammengesetzt werden können. Hierbei kommt es darauf an, ob die Kamera nah dran oder eher weiter weg vom Geschehen ist und aus welchem Blickwinkel aufgenommen wird. Jede Position der Kamera hat dabei ihre spezifische Bedeutung und kann gezielt eingesetzt werden.

Der Five Shot stellt eine besondere Methode dar, wie Handlungen oder Personen im Clip vorgestellt werden können. In fünf (manchmal reichen auch weniger) unterschiedlichen Kameraeinstellungen werden die Grundfragen Was? Wer? und Wo? beantwortet. Im Anschluss daran werden diese Elemente in Verbindung zueinander gebracht und mit der letzten Einstellung bleibt der Zusammenschnitt besonders gut im Gedächtnis.

Die beiden Clips zu „Einstellungsgrößen und Perspektiven“ und zum „Five Shot“ gibt es hier auch ohne Beschreibungen.

Sie stehen unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und können hier heruntergeladen werden.